NOZ

Bericht aus der NOZ vom 11.08.2016
Gemeinsames Hobby verbindet Ankumer Club hat Spaß am Kegeln und Schießen

ksc horrido ankum
Unternehmungslustige Truppe: Neben ihren vielen anderen Aktivitäten haben die Mitglieder Zeit gefunden und sich zum zehnjährigen Jubiläum ihres Kegel- und Schießclubs Horrido zu einem Erinnerungsfoto auf der Kegelbahn versammelt, zusammen mit Sonja Meier vom Ankumer Kartoffelhaus (untere Reihe, rechts). Foto: Thomas Oeverhaus

 

Ankum. Wie kommen junge Leute dazu, sich regelmäßig zum Kegeln zu treffen? „Wir waren damals junge, gesellige Leute, die gerne mal etwas ausprobieren wollten“, erinnert sich Anika Kloeß vom Kegel- und Schießclub Horrido aus Ankum. Der Club mit dem seltsam anmutenden Namen feiert in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen.

Durch Zufall habe man vor zehn Jahren in Erfahrung bringen können, dass einer der begehrten Termine auf den Kegelbahnen des ehemaligen Gasthauses Kuhlmann (Budgat) in Ankum frei wurde und zur Verfügung stand. So traf sich kurzerhand eine Gruppe junger Leute bei Budgats auf der Kegelbahn, und nach dem ersten Testabend war das Ganze beschlossene Sache: „Das wird jetzt regelmäßig gemacht.“ Gleichzeitig wurde der Kegel- und Schießclub (KSC) Horrido gegründet. „Beim ersten Kegelabend ging es aber noch vornehmlich darum, dass die Kugel auf der Bahn bleibt“, berichtet Anika Kloeß lachend, „aber heute ist unsere Pumpenstatistik deutlich erfreulicher.“

Lustige Spiele beim Kegeln

Moderne und Tradition im Kegelsport liegen nah beieinander, da sind sich die KSCler einig, denn beim Kegeln gibt es eine Menge lustiger, aber auch technisch anspruchsvoller Spiele. Dank der Recherche im Internet frönen die Kegler vom KSC nun einmal im Monat neben hinlänglich bekannten Spielen auch jeder Menge ausgefallener Einheiten. So gehören nicht nur „Fünf in die Vollen“ und „Fuchsjagd“ zum Programm, sondern auch „Günter – ohne h“ und „Crazy“. Sehr beliebt ist als Abschlussspiel am Ende des Kegelabends eine Variante, bei der zwischen bestimmten Punktständen das Licht gelöscht wird – auf der gesamten Kegelbahn.

„Horrido“ steht für große Leidenschaft

Mittlerweile ist der KSC Horrido auf der Kegelbahn des Ankumer Kartoffelhauses angekommen und trifft sich dort zu regelmäßigen Kegelabenden. Aber auch sonst ist der Club sehr unternehmungslustig. Das Horrido im Namen steht übrigens für die große Leidenschaft für das Ankumer Schützenfest und die Vorliebe zum Vorderlader-Schießen der männlichen KSC-Mitglieder. Einmal im Jahr besucht der KSC ein Fußball-Bundesligaspiel und unterstützt lautstark den SV Werder Bremen.

Geboßelt wird einmal im Jahr

Zumindest eine Art Verwandtschaft zum Kegeln hat ein weiterer fester Termin: die jährliche Boßeltour. Der ostfriesische Kegelsport der etwas anderen Art wird immer zu Jahresbeginn ausgeübt. „Hier gelten keine Ausnahmen, weder strömender Regen noch Temperaturen von Minus 15 Grad konnten uns bislang am Outdoorkegeln hindern“, war vom KSC Horrido zu erfahren. Die Mitglieder kommen im Übrigen nicht nur aus Ankum. Der KSC ist mittlerweile überregional bekannt und hat auch Mitglieder aus Damme, Fürstenau und Ostercappeln.

Quelle: www.noz.de 

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